Zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung "Langenargens Bürgermeister redet Klartext" | 29.08.2026
Auf einem der Fotos sieht man den Landungssteg von der Seeseite. Diese Seite ist seit Jahrzehnten völlig ungesichert ,vor Jahren ist ein Kinderwagen abgestürzt. Für den Bürgermeister ist offensichtlich nur die Mauer auf der anderen Seite von Interesse, vor allem auch wegen der Haftung. Diese gilt natürlich auch für die ungesicherte Seite.Das entsprechende Schutzgitter hätte nicht mehr, als 4 Tropenholzbänke gekostet. Der Steg war schon seit über 10 Jahren, also Jahre vor Bürgermeister Münder so desolat, dass ein Bürger mir seinem Kajak durch eine Öffnung hindurchfahren konnte. Das hat die Verantwortlichen überhaupt nicht interessiert, weil ja der Haushalt am Jahresende stimmen sollte. Angeblich sei die Instandhaltung der Straßen ein großer Kostenfaktor. Warum lässt man dann die Schützenstraße in einem maroden Zustand, obwohl die Firma Knam einen entsprechende Beteiligung angeboten hat. Bisher ist die Straße nur für dem Landwirtschaftsverkehr, Busse und die Lastwagen der Firma Knam genehmigt. Die Tiefgarage hätte einige Jahre früher nur die Hälfte gekostet. Wir waren sehr erstaunt, dass der Bürgermeister behauptete, man könne abgefischtes Seegras nirgendwo unterbringen. Als Depot bietet sich natürlich der Ablageplatz auf der Höh an, wo seit Jahren Grünabfälle lagern. Neuerdings findet man dort auch verbotenerweise Schutt (vermutlich auch kontaminiert). Eine weitere Möglichkeit, die man von anderen Gemeinden kennt, ist ein Angebot als wertvoller Dünger an Landwirte. Übrigens haben wir der Gemeinde mehrfach Beispiele für deutlich billigere Amphibienboote vorgelegt. Seine Angaben waren völlig übertrieben. Auf die Zusammenarbeit der benachbarten Seegemeinden im Katastrophenschutz angesprochen, bedauert Bürgermeister Münder das Ausscheren von Eriskirch. Nachdem uns die Antworten bei mehreren Presseanfragen zeigten, dass einiges im argen liegt, sollte Langenargen erst mal selbst seine Aufgaben machen. Erstaunlicherweise bleibt der millionenschwere Interimkindergarten unerwähnt. Die Miete und Pacht der Container und des Grundstücks kosten monatlich 24 000 Euro. Zur Zeit halten dort täglich 60 Dieselbusse und verpesten die Luft und die Kinder mit mit Feinstaub, Mikroplastik und Stickoxiden. Hier besteht ein erhebliches Haftungsrisiko. Die Redakteurin fragt nach der Zukunft der Streuobstwiese, da sich 2023 beim Bürgerentscheid eine knappe Mehrheit für eine Bebauung ausgesprochen hatte. Unser Erachtens war die Abstimmung ungültig, weil die Bürger bewusst getäuscht wurden. Bei weitem die meisten Bürger wussten nicht, dass der Bürgermeister und die Gremien heimlich einen Umwandlungsantrag am Landratsamt gestellt hatten. Danach sollte die Bebauung nicht, wie ursprünglich mehrfach versprochen, jungen kinderreichen, finanziell schwachen Familien zu Gute kommen, sondern plötzlich Flüchtlingen, Asylempfängern und Gemeindebediensteten. Die Bürger, die davon nichts wussten, stimmten irrtümlicherweise für eine Bebauung, da sie glaubten, sie würden damit die ursprünglich geplanten Familien unterstützen. Sie fielen aus allen Wolken, als sie einige Tage später erfuhren dass sie getäuscht worden waren. Eine spätere Begutachtung durch ein Fachinstitut bezüglich der Eignung mehrerer gemeindeeigener Grundstücke ergab, dass das Grundstück Streuobstwiese nicht in Frage kam. Auch das erfuhren nur wenige Bürger. Nachdem dieses Täuschungsmanöver bekannt geworden war sollte man ggf. eine neue Abstimmung fordern. Es ist rätselhaft, warum eines der größten Ärgernisse der letzten Zeit nicht zur Sprache kam. Es geht um die neue Parkraumordnung. Wir verdanken sie einer Dreierlaiengruppe, die sich "Taskforce Verkehr" nennt. Die Parkautomaten wurden völlig willkürlich aufgestellt mit einem Schwerpunkt am Bleichwegquartier. Dort sind es 25 % aller örtlichen Parkautomaten aufgestellt. Die meisten der Parkplätze am Bleichweg haben Barrieren. Ganze Ortsabschnitte werden verschont, wie z.B. das große Quartier Gräbenen, der Bierkeller sowie mehrere gut befahrene Ortsstraßen. Alle Parkautomaten bieten weder Geldrückgabe noch eine nahe Entsorgungsmöglichkeit, sodass viele Parkscheine leider auf dem Boden landen. Alle sechs Parkautomaten im Bleichwegquartier haben keine Brötchentaste, während z.B. der Automat an den Seewiesen diese Besonderheit aufweist. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht über Gullys geparkt werden darf und dass bei Einmündungen ein 5 Meter Parkabstand eingehalten werden muss. Genau das Gegenteil hat die Parkordnung vorgegeben. Eine Stellungnahme wurde uns von den Verantwortlichen verweigert. Die massive zusätzliche Beschilderung hat Maße angenommen, die die früheren Zustände übertreffen, dabei hatte der Bürgermeister beim Amtsantritt versprochen, den Schilderwald auszudünnen.